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Heizölpreis Verlauf von 1861 bis 2015

     
  1859

Die erste kommerzielle auf Erdöl ausgerichtete und erfolgreiche Bohrung führte Edwin L. Drake am 27. August 1859 am Oil Creek in Titusville, Pennsylvania, durch. Drake bohrte im Auftrag des amerikanischen Industriellen George H. Bissell und stieß in nur 21 Meter Tiefe auf die erste größere Erdöllagerstätte. Im selben Jahr produzierten in den Vereinigten Staaten 34 Unternehmen Petroleum mit einem Umsatz von fünf Millionen US-Dollar. Die ersten Erdölraffinerien entstanden.

1 1862 - 1865

 

Der US-Bürgerkrieg treibt die Rohstoffpreise nach oben;

Steuer auf in Konkurrenz stehende Leuchtmittel erhöht die Nachfrage nach Öl.

 

2 1865 - 1890

 

"Preis-Boom" und "Preis-Absturz"

Mit der Aufnahme russischer Erdölexporte und bedingt durch den Erfolg der elektrischen Glühlampe, durch die Öl im privaten Haushalt nicht mehr zur Beleuchtung (Petroleumlampe) nötig war, fiel der Ölpreis 1876.

 

3 1891 - 1894

 

Der Rückgang von Pennsylvanias Ölfelder war die Grundlage für ansteigende Preise im Jahr 1895.

 

3,5 1890 - 1892

 

Rezession und hohe Öl-Fördermengen von Amerika und Russland führten zu einem Preisrückgang. Heizoelvergleich

 

4 1894

 

Eine Cholera-Epidemie legte die komplette Öl Produktion in Baku und Aserbaidschan lahm, was zu dem Peak von 1895 führte.

 

5 1920

Durch den Automobil-Boom erhöhte sich der Ölverbrauch drastisch.1929 gab es hier rund 23 Millionen Kraftfahrzeuge, mehr als sechsmal so viel wie 1916. Es war der Beginn der motorisierten Gesellschaft und der Aufbruch ins Benzin-Zeitalter.

6 1931

 

Während der Weltwirtschaftskrise verringerte sich die Nachfrage nach Erdöl und der Ölpreis sank auf seinen historischen Tiefststand. 1931 mussten 0,65 Dollar pro Barrel gezahlt werden (inflationsbereinigt 10,11 US-Dollar).

 

7

 

1947            

 

Der Nchkrieg-Automobil-Boom führte in einigen US Bundesstaaten zu Kraftstoffmangel. Aber insgesamt blieb der Ölpreis nach dem Zweiten Weltkrieg auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau.
8 1956 - 1957

 

Durch die Suezkrise brachen ca. 10% des gesamten Öl Weltmarktes weg. Trotzdem blieb der "Ölpreisschock" aus, da zwischenzeitlich der Ölbedarf durch Förderländer außerhalb des Nahen Ostens gedeckt wurde.     

 

9 1972

US Öl-Produktions-Überschuß

10 1973 - 1974

 

1973 begann die erste Ölkrise, als die Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) nach dem Jom-Kippur-Krieg die Fördermengen drosselte und damit politische Forderungen verband. Dadurch stieg der Ölpreis um rund 70 %. Dieses Ereignis ging auch unter dem Namen Ölembargo in die Geschichte ein. Die Ölkrise von 1973 demonstrierte die Abhängigkeit der Industriestaaten von fossiler Energie, insbesondere von fossilen Treibstoffen.

 

11 1978 - 1979

Der Iran reduzierte seine Ölproduktion und die Ölexporte wärend der Islamischen Revolution; Verträge mit US Firmen wurden annulliert.

12 1980

 

Iran - Iraq Krieg beginnt (Erster Golfkrieg); In den Jahren 1979/1980, während der zweiten Ölkrise, fanden nach einem Rückgang der Ölpreise wieder kurzzeitige Preissteigerungen statt. Ausgelöst wurden sie im Wesentlichen durch Förderungsausfälle und Verunsicherung nach der Islamischen Revolution. Der Preisanstieg fand im April 1980 sein Maximum.

 

13 1981 verringerte sich der Ölabsatz. Die Industriestaaten befanden sich in einer Rezession und aufgrund der ersten Ölkrise und der hohen Erdölpreise investierten viele Länder in alternative Energiequellen, was in den Jahren 1978 bis 1983 den weltweiten Ölverbrauch um 11 % senkte. Wegen weltweiter Überproduktion an Rohöl und dem Versuch einiger OPEC-Staaten, ihre Weltmarktstellung durch Preissenkungen zu verbessern, fiel der Preis um 75 %.
14 1986  

Saudi Arabien erhöhte seine Ölproduktion um wieder Marktanteile zurückzugewinnen.

 

15 1988

Iran, Iraq erhöhten mit Beendigung des Krieges ihre Ölproduktion und Ölexporte.

 

16 1990

Niedrige Ölpreise (1990er Jahre bis 2001)

Die 1990er Jahre waren – abgesehen von Preissteigerungen 1990/1991 verursacht durch den Zweiten Golfkrieg – eine Phase sehr niedriger Ölpreise.

17 1999  

Während der Asienkrise sank die Nachfrage nach Erdöl.

 

18, 19, 20 2001 - 2003

Nach Überwindung der Krise wuchsen die Weltwirtschaft und damit auch der Ölbedarf schnell. Nach einem konjunkturell bedingten Anstieg des Ölpreises am 18. September 2000 auf 37,15 Dollar (inflationsbereinigt 51,07 Dollar) führten Anfang des Jahres 2001 das Platzen der Spekulationsblase im Technologiesektor sowie die Geschehnisse rund um die  Terroranschläge am 11. September 2001 zu einer sinkenden Nachfrage nach Kerosin. Dies senkte kurzfristig die Nachfrage nach Öl und damit den Ölpreis.

21 2007 - 2008  

Globale Finanzkrise

Die Sorge vor einer Nachfrageschwäche aufgrund der globalen Finanzkrise, schlechte Konjunkturnachrichten und dem dadurch folgenden Nachfragerückgang nach Ölprodukten ließen den Ölpreis in der Folgezeit stark fallen.

22 2011  

Arabischer Frühling

Ein Grund für den Anstieg sind die Ereignisse des Arabischen Frühlings. Investoren fürchteten wegen des Bürgerkriegs in Libyen einen langfristigen Ausfall der Ölproduktion des Landes und ein Übergreifen der Unruhen auf Saudi-Arabien, einen der weltgrößten Ölexporteure.

23 2013 - 2015

 

Die Verschuldung der Ölunternehmen, nicht mehr steigende Verbrauchsraten sowie die Ankündigung der OPEC im November 2014, die Förderquoten nicht zu senken, führten zu einem starken Absturz des Ölpreises im Dezember 2015. Heizölvergleichsrechner

 

Niedrige Ölpreise - Wer profitiert eigentlich davon?

 

Niedrigere Ölpreise sind gut für den Endverbraucher (z.B. durch niedrigere Heizölpreise und Benzinpreise). Aber wie wir alle wissen, werden nicht die gesamten Einsparungen durch einen niedrigeren Rohöl- und Gaspreis an die “Öffentlichkeit” weitergegeben.

Die Öl- und Gasraffinerien profitieren erheblich vom niedrigeren Ölpreis. Sowie auch bei dem Rest der Ölindustrie sind die Umsätze weiter rückläufig, aber die entsprechenden Gewinnmargen legen deutlich zu.


Die Rohölpreise sind seit Juni 2014 auf Talfahrt.  Der anfängliche Rückgang war unerwartet und stark. Das lag u.a. daran, dass die Rohöl Über-Produktion zunahm und sich gleichzeitig die Nachfrage schneller zurückging als erwartet. Das führte zu einem weltweiten Überschuss an Öl. Die jüngsten Ereignisse, wie der Rückgang der chinesischen Wachstumsprognosen und das Ende der Sanktionen gegen den Iran befeuern die Erwartungen der Ökonomen: Dass die Rohölpreise weiter nachgeben.

 

Die immer wieder schwankende Nachfrage nach Öl führt an den Zapfsäulen zu temporären Preisschwankungen. Der Einzelhandel der Gas- & Heizölindustrie neigt dazu die Preise schnell zu erhöhen, aber umgekehrt -im Falle von fallenden Einkaufspreisen- diese nur sehr langsam an den Endverbraucher weiterzugeben. Diese variable Geschwindigkeit der Preisanpassungen ermöglicht den Raffinerien und den Energiekonzernen ihre Gewinnmargen zu steigern.

 

 

Die Verlierer                                                           Heizöl Vergleich

 

Die hohen Preise für Rohöl zwischen 2010 und 2014 trieb US Forscher, auf der Suche nach neuen Öl- und Gasquellen weiter an. Das Verfahren des „Hydraulic Fracturing“ erhöhte sehr schnell die Ölproduktion der USA und trug somit stark zur aktuellen Öl-Schwemme bei. Die hohen Verkaufspreise haben dazu geführt, dass sich Unternehmen ihre Förderrechte und Lizenzen teuer erworben haben. Diese Goldgräberstimmung endete abrupt im Juni 2014. Der Preisrückgang für Rohöl sorgte bei den Unternehmen zu einem Rückgang ihrer Investitionen.
 

Die Ölgewinnung aus bestehenden Quellen wurde optimiert und somit die hohen Neuerschließungskosten reduziert. Weniger Förderanlagen bedeuten u.a. weniger Arbeitsplätze, weniger Ausrüstungsmaterial, usw.  Durch den rückläufigen Trend benötigen die Öl-Unternehmen weniger Mitarbeiter. Die Beschäftigung in der Ölindustrie hat dadurch sehr darunter zu leiden.


Durch Kostensenkungen und durch den Einsatz neuer Technologien haben es die US-Unternehmen geschafft weiterhin konkurrenzfähig zu sein. Dieser Erfolg bei niedrigen Marktpreisen trotzdem die Rentabilität aufrecht zu erhalten, setzt weltweit die konventionellen Öl-Produzenten unter Druck. Um im Geschäft zu bleiben müssen auch diese Unternehmen Kosten einsparen, was wiederrum einen erheblichen Abbau von Arbeitsplätzen in der Ölbranche mit sich bringt. Die hohe Arbeitslosigkeit von Fachkräften sorgt für eine Stagnation oder sogar Rückgang der Löhne bei den Beschäftigten. Bevor die Unternehmen die Löhne erhöhen, suchen sie sich lieber „billige“ Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt. Damit sind die Arbeiter der Ölindustriebranche einer der größten Verlierer in der niedrigen Rohölpreis Ära geworden.

Den OPEC Mitglieds-Staaten wird vorgeworfen den Preisverfall weiter voranzutreiben, mit dem Ziel ihre Rivalen aus dem Markt zu verdrängen. Durch diese Strategie reduzieren sich auch die wichtigen Einnahmen (mangels Alternativen) der entsprechenden Regierungen, die aber dringend benötigt werden, um die Volkswirtschaft aufrecht zu erhalten. Die Regierungen müssen nun auf ihre Devisenreserven zugreifen um diese zu subventionieren. Bankeinlagen zu reduzieren bedeutet wiederum, weniger Geld für Kredite zu haben was wiederum einen negativen Einfluss auf das Weltwirtschafts-Wachstum zur Folge hat. Weiter kürzen dadurch viele arabische Regierungen ihre Ausgaben z.B. bei Subventionen für Bildung & Gesundheit, innere Sicherheit, …. Sollten die Einnahmen der Regierungen weiter unter dem Ölpreisverfall leiden, könnte das zu einer Instabilität der Demokratischen Ambitionen dieser Länder im Nahen Osten führen.

 

 

Die Gewinner


Der Preisrückgang der Benzinpreise, Heizölpreise, …. ist ein klarer Vorteil für den Verbraucher. Unter normalen Umständen würden Ökonomen erwarten, dass durch diese Einsparungen die Investition bei Konsumgüter ansteigen. Doch dieses Mal, sieht es so aus, als ob die Menschen ihre Gaseinsparungen nicht z.B. in Fahrzeuge, … reinvestieren. Wirtschaftliche Unsicherheiten scheinen überdurchschnittliche Ausgaben entgegen zu wirken.


Eine zunehmende Anzahl an Verbrauchern entscheiden sich eher zum Abbau ihrer Schulden anstatt das Geld für z.B. Luxusreisen „rauszuhauen“. Dadurch profitieren diese Menschen auch langfristig von dem Preisrückgang.


Bei weitem sind aber die Raffinerien die größten Gewinner des Rohölpreis Abschwungs. Dies zeigt sich auch ganz deutlich in den Aktienbewertungen der entsprechenden Raffinerie-Gesellschaften. Der Anstieg der Aktienkurs ist in erster Linie auf die erzielten Gewinne zurückzuführen.


Der Rohölpreisrückgang war ein Resultat der anhaltenden Ölförderung (Überschuss-Produktion) in einem gesättigten Marktumfeld. Dies führte zu einem Mangel an Speicherkapazität und damit zu einer regelrechten Preisexplosion in diesem Sektor. Lagerkosten stiegen in kürzester Zeit um das 4-fache an, wovon die Ölspeicheranbieter stark profitieren.

 

 

 

Schlussfolgerung


Sich ändernde (Ölpreis-) Bedingungen haben direkten Einfluss auf die Gewinne der Unternehmen. Dieses und für das kommende Jahr profitieren u.a. Betriebe, Spediteure und Händler von dem niedrigen Preis.

In anderen Jahren profitieren dann wieder z.B. Öl-Broker, Aktienbesitzer und/oder Ölproduzenten. Aber egal zu welchem Zeitpunkt einzelne „Bereiche“ profitieren, eine "Organisation" gibt es,  die immer vom Rohöl- und vom Benzinpreis profitiert: Unsere Regierung.

Heizölsorten

 

Die DIN 51603 bzw. die entsprechende ÖNORM C 1109 unterscheidet zwischen mehreren Heizölsorten. Die Heizölqualitäten sind nach steigender Dichte, dem Asche- und Schwefelanteil sowie dem Verhältnis Kohlenstoff zu Wasserstoff (C/H) bezeichnet:

  • EL (Extra Leicht)
  • EL schwefelarm, hauptsächlich zur Verwendung in Brennwertanlagen gedacht; Pflicht, wenn das Kondensat ohne vorige Neutralisation in die Kanalisation geleitet wird. In der Regel ist der Füllanschluss dann mit einem grünen Deckel verschlossen
  • L (Leicht)
  • M (Mittel)
  • S (Schwer)
  • ES (Extra Schwer)

Die Sorten L und M stammen üblicherweise aus Teerölen und werden nur noch selten verwendet.

 

 

Heizöl Extra Leicht (HEL)

DIN 51603-1 differenziert zwischen zwei Heizöl-EL-Sorten: Heizöl EL (abgekürzt: HEL) und Heizöl EL schwefelarm. Die Bezeichnung „EL“ steht für „extra leicht(flüssig)“. ’’Heizöl EL’’ unterscheidet sich vom ’’Heizöl EL schwefelarm’’ durch seinen maximal zulässigen Schwefelanteil. Laut DIN 51603 Teil 1 darf Heizöl EL seit 1. Januar 2008 einen Schwefelanteil von maximal 1000 mg/kg aufweisen, Heizöl EL schwefelarm maximal 50 mg/kg. Beide Heizölsorten nach DIN 51603-1 werden für eine sichere Logistik mit einer „Raffinerieadditivierung“ versehen:

  1. HEL Standard mit „Raffinerieadditivierung“ (u. a. Additive zur Verbesserung der Filtrierbarkeitsgrenze, s. u.)
  2. HEL schwefelarm mit „Raffinerieadditivierung“ (u. a. Additive zur Verbesserung der Filtrierbarkeitsgrenze,s. u.)

 

Heizöl wird von fast allen Händlern auch in „Premium“-Qualität angeboten. Diese ist durch ein spezielles Additivpaket (Stabilisatoren, Metalldeaktivatoren, Geruchsüberdecker, ggf. Verbrennungsverbesserer) gekennzeichnet, das bei der Belieferung durch eine Dosiereinrichtung am Tankwagen dem Heizöl zugegeben wird. Dieses „Premium“-Heizöl EL hat vor allem eine erhöhte thermische Stabilität und eine erhöhte Lagerstabilität und kommt damit den sich ändernden Anforderungen an das Heizöl (längere Lagerzeit durch Verringerung des Jahresverbrauchs; höhere thermische Belastung in Rezirkulations- und Verdampfungsbrennern) nach.

 

Heizöl schwefelarm

Der Beschluss des Bundestags vom 26. Oktober 2006 besagt, dass ab dem 1. Januar 2009 flächendeckend das Heizöl Extraleicht (EL) schwefelarm als neuer Standard in Deutschland eingeführt wird. Mit Hilfe einer Steueränderung wird das Heizöl EL Standard nun höher besteuert als das Heizöl EL schwefelarm.

Vorteile

Das Heizöl schwefelarm bietet, gegenüber dem Heizöl Standard, einige Vorteile, u. a.:

  • eine saubere Verbrennung
  • weniger Schadstoff-Emission bei der Verbrennung
  • nur noch 50 mg/kg Schwefelanteil gegenüber dem Heizöl Standard mit bis zu 1000 mg/kg Schwefelanteil

 

 

Heizöl leicht

Größere Zentralheizungsfeuerungen für Wohnblöcke und Betriebe wurden z. B. 1968 für das etwas kostengünstigere Heizöl leicht ausgelegt, das zwar dickflüssiger als HEL ist, doch auch bei Kellertemperatur flüssig bleibt.

 

 

Heizöl schwer

Das in Kraftwerken am häufigsten zum Einsatz kommende flüssige Kohlenwasserstoffgemisch ist Heizöl schwer (abgekürzt: HOS-x.x, mit x.x wird der Schwefelanteil in %wt (Masseprozent) angegeben). Es gehört zur Gruppe der Schweröle, zu denen auch die sogenannten (Residual) Marine Fuel Öle zählen. DIN 51603-3 und 51603-5 spezifiziert HOS.

Zurzeit werden mehrere Sorten angeboten, die sich primär nur durch den Schwefel- und Metallanteil unterscheiden

 

Quelle: Wikipedia

Wo kommen die deutschen Rohölimporte her?

Ölimporte und Rohölproduktion in Deutschland

Die Rohölimporte Deutschlands lagen im Jahr 2015 bei rund 91 Millionen Tonnen. Wichtigstes Lieferland ist Russland; dessen Beitrag zu den deutschen Rohöleinfuhren in den letzten drei Jahren zwischen rund 34 Prozent und 36 Prozent lag. Aus Norwegen und Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden 2015 zusammen rund 24 Millionen Tonnen bezogen, was mehr als einem Viertel der deutschen Rohöleinfuhren entspricht.

 

Die OPEC-Staaten sind zwar als unmittelbare Lieferländer für die deutsche Rohölversorgung längst nicht mehr so bedeutend wie zu Beginn der siebziger Jahre. Doch ihr Einfluss auf den Weltölmarkt ist ungebrochen: Im vergangenen Jahr trugen sie zur weltweiten Rohölförderung rund 40 Prozent bei und verfügten über 70 Prozent der globalen Rohölreserven, d.h. der nachgewiesenen, zu heutigen Preisen und mit heutiger Technik gewinnbaren Rohölmengen. Zudem haben allein die OPEC-Staaten, allen voran Saudi-Arabien, größere Reservekapazitäten, d.h. die Möglichkeit, innerhalb weniger Wochen die Ölförderung für einen gewissen Zeitraum heraufzusetzen. Dadurch können sie z.B. saisonale Nachfragespitzen oder vorübergehende Ausfälle anderer Ölförderer ausgleichen.

 

Die inländische Förderung trug 2,4 Millionen Tonnen zur Ölversorgung bei. Der Schwerpunkt der heimischen Erdölgewinnung liegt in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Den Ländern obliegt nach dem Bergrecht auch die Genehmigung von Explorations- und Förderaktivitäten. Die einzige "Offshore"-Förderung von Erdöl in deutschen Gewässern erfolgt auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate, rund sieben Kilometer vor der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Die in der Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas tätigen Unternehmen sind im Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. organisiert.

 

Über die Beschaffung und damit die Herkunft von Rohölimporten entscheiden - abgesehen von Ausnahmen aufgrund von EU- oder UN-Sanktionen gegenüber bestimmten Staaten - die einzelnen Unternehmen. Die Bundesregierung flankiert internationale Aktivitäten deutscher Unternehmen politisch. Mit mehreren Staaten unterhält sie auf Dauer und Gegenseitigkeit angelegte Energiepartnerschaften. Hinzu kommen multilateral organisierte Prozesse im Rahmen der Europäischen Union, der Internationalen Energieagentur (IEA), der Gruppe der Sieben/Acht (G7/8) und der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20).

 

Bei dem Rohölmarkt handelt es sich um einen Weltmarkt, d. h. in den Rohölpreis gehen die weltweiten Gegebenheiten auf der Angebots- und Nachfrageseite (Wirtschaftswachstum der Industrie- und Schwellenländer, Öl-Lagerbestände, Dollar-Kurs etc.) ein. Der Ölhandel orientiert sich dabei an Referenzsorten wie dem Nordseeöl "Brent" und der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI). In Europa ist Rotterdam das wichtigste Handelszentrum für Rohöl und Mineralölprodukte. Gehandelt wird in Dollar, so dass für die hiesigen Preise für Kraftstoffe und Heizöl auch der Wechselkurs des Euro von Bedeutung ist.

Heizölvergleichsrechner

 

Quelle: bmwi.de

Energiesteuer


Rechtsgrundlagen für die Erhebung der Energiesteuer sind das Energiesteuergesetz (EnergieStG) vom 15. Juli 2006 (BGBl. I S. 1534, 2008 I S. 660, 2008 I S. 1007) in der jeweils geltenden Fassung und die zu seiner Durchführung erlassenen Verordnungen.

 


Die Energiesteuer wird von der Bundeszollverwaltung erhoben und fließt dem Bund als Einnahme zu.

 


Als sich das Erdöl im 19. Jahrhundert nach dem Übergang zum modernen Tiefbohrsystem zum modernen Kraftstoff entwickelte, wurde es in Deutschland ab 1879 zunächst durch den „Petroleumzoll“ des Reiches steuerlich erfasst. Das später angestrebte „Reichs-Petroleummo-
nopol“ kam nicht zustande. Als 1930 in der Weltwirtschaftskrise der Zoll für ausländisches Mineralöl drastisch erhöht werden musste, wurde als Ausgleichs-und Ergänzungsmaßnahme gleichzeitig die Mineralölsteuer eingeführt. 1936 erstmals stark erhöht, wurde sie 1939 auf Dieselöl, 1951 auf bestimmte Produkte der Petrochemie und 1960 auch auf Heizöle ausgedehnt. Während vor dem Zweiten Weltkrieg vorwiegend fertige Mineralöle eingeführt worden waren, verlagerte sich danach das Schwergewicht der Marktversorgung auf Mineralöle, die im Inland aus einheimischem oder eingeführtem Rohöl verarbeitet werden. Dieser Strukturwandel der deutschen Mineralölwirtschaft und der wegen der Kriegsfolgelasten gestiegene Finanzbedarf führten dazu, dass seit 1953 die Mineralölsteuer als reine Finanzsteuer ausgestaltet ist, mit Steuersätzen, die gleichermaßen für eingeführte wie für inländische Erzeugnisse gelten.

 


Die Besteuerung des Heizöls wurde als wirtschaftspolitisches Instrument der Energiepolitik eingeführt. Sie sollte die Anpassung des deutschen Steinkohlebergbaus an die veränderte Lage auf dem Energiemarkt erleichtern und auch zur Erschließung neuer Energieträger beitragen.

 

 

Am 1. Januar 2003 ist die fünfte und letzte Stufe der ökologischen Steuerreform in Kraft getreten. Damit wurde der Weg zum Schutz der Umwelt und zur Sicherung von Arbeitsplätzen fortgesetzt, den die Bundesregierung mit der ersten Stufe der ökologischen Steuerreform
vom 1. April 1999 (> Stromsteuer) eingeschlagen hatte. Die maßvolle Verteuerung von Energie sollte den Anreiz für den sparsamen Umgang mit wertvollen Ressourcen und damit zur Schonung der Umwelt geben. Zudem stehen mit dem Mehraufkommen im Bundeshaushalt Mittel zur Verfügung, um durch eine Senkung und Stabilisierung der Rentenversicherungsbeiträge den Faktor Arbeit zu entlasten. Im Jahr 2006 wurde das Mineralölsteuergesetz durch das Energiesteuergesetz – unter Aufnahme der Kohlebesteuerung – ersetzt.

 

 

Als Verbrauchsteuer ist die Energiesteuer so angelegt, dass sie wirt schaftlich vom Verbraucher getragen wird. Die Erhebung der Energiesteuer erst beim Verbraucher würde jedoch zu einer unüberschaubaren Vielzahl von Steuerschuldnern führen. Daher wird sie aus verwaltungs-
ökonomischen Gründen im Regelfall auf einer vorgelagerten Handelsstufe beim Hersteller oder Weiterverkäufer erhoben, der sie anschließend über den Warenpreis auf die Verbraucher abwälzen kann. DieSteuerschuldner haben dabei ausreichend Zeit, die für die Steuerzahlung erforderlichen Beträge zu erlösen.

 


Kraftstoffe stellen die größte und für das Steueraufkommen bedeutendste Gruppe der steuerpflichtigen Energieerzeugnisse dar. Die Steuersätze betragen etwa für unverbleites Benzin (mit einem Schwefelgehalt von höchstens 10 mg/kg) 654,50 Euro/1.000 Liter und für

Dieselkraftstoff (mit einem Schwefelgehalt von höchstens 10 mg/kg) 470,40 Euro/1.000 Liter.

 


Flüssiggase (z. B. Propan und Butan), Erdgas und andere gasförmige Kohlenwasserstoffe unterliegen bei der Verwendung als Kraftstoff ebenfalls der Energiesteuer. Bis Ende 2018 gilt insoweit ein ermäßigter Steuersatz. Flüssiggaskraftstoff (sogenanntes Autogas) wird bis dahin
mit 180,32 Euro/1.000 Kilogramm und Erdgaskraftstoff mit 13,90 Euro/Megawattstunde versteuert. Ab 2019 findet der im
Energiesteuergesetz festgelegte Regelsteuersatz für diese Kraftstoffe Anwendung. Er liegt für Flüssiggaskraftstoff bei 409,00 Euro/1.000 Kilogramm und für Erdgaskraftstoff bei 31,80 Euro/Megawattstunde. Gleichwohl wird der Steuersatz für Flüssiggas- und Erdgaskraftstoff auch ab 2019 bei einer  energetischen Betrachtung immer noch deutlich unterhalb der Steuersätze für Ottokraftstoff und auch für Dieselkraftstoff liegen.


Für Heizstoffe gelten die folgenden Steuersätze:
Leichtes Heizöl (HEL) 61,35 Euro/1.000 Liter
Schweres Heizöl (HS) 25,00 Euro/1.000 Kilogramm

Flüssiggas 60,60 Euro/1.000 Kilogramm
Erdgas und andere gasförmige Kohlenwasserstoffe 5,50 Euro/Megawattstunde

Kohle 0,33 Euro/Gigajoule


Leichtes Heizöl wird mit Rotfarbstoff und einem Markierstoff gekennzeichnet, um eine missbräuchliche Verwendung als Kraftstoff („Verdieselung“) zu verhindern.

 

 

 

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